5 hilfreiche Tipps für deine Yoga-Einheit!

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Du möchtest das erste Mal eine Yoga-Einheit unterrichten oder es fällt dir überhaupt schwer eine Yoga-Einheit zu gestalten? Am Anfang kommen immer sehr viele Fragen auf. 
Diese hilfreichen Tipps helfen dir deine Yoga-Einheit zu gestalten.

Was ist eine Yoga-Einheit ?
Eine Yoga-Einheit findet im Zeitraum von 45 - 90 min statt. Es ist eine Verbindung von
Atmung (Pranayama) und  Körperübungen (Asanas). 

Welche Formen von Yoga-Einheiten gibt es?
  1. Die kleineste Stufe ist das Erlernen einer gewissen Stellung.
  2. Die nächste Stufe ist der Vinyasa Flow. Im Yinyasa werden unterschiedliche, aneinander gereihte Körperübungen (Asanas) in Verbindung mit dem Atem fließend durchgeführt.
  3. Die letzte Stufe ist eine Abfolge von immer wiederholenden Körperübungen in Verbindung mit dem Atem. Hilfestellung erfolgt durch den Lehrer*in durch Ansagen oder Hands-on.

Die 10 wichtigsten Fragen vor der Einheit
  1. Finde heraus welcher Yoga-Stil passt zu dir (Lebe ihn♥)
  2. Finde deine Zielgruppe (Schwangere, Business, Senioren, Kinder u. s. w.)
  3. Möchtest du lieber Anfänger oder Fortschreitende unterrichten?
  4. Wie lange soll die Yoga-Einheit dauern (45, 75 oder 90 min.)?
  5. Möchtest du lieber einen Raum stundenweise mieten oder ein Studio eröffnen?
  6. Welche Tageszeit kommt für mich in Frage? Morgens, Vormittag, Mittag, Nachmittag oder Abends. Immer Abgestimmt auf die Zielgruppe
  7. Welche Hilfsmittel möchte ich einsetzen? Blöcke, Gurte, Bälle, u. v. m.
  8. Welches Themen interessieren meine Teilnehmer*innen?
  9. Wie helfe ich meinen Teilnehmern*innen am effektivsten?
  10. Gehe ich eine Kooperation ein? Eine Kooperation mit einem/r Yogalehrer*in, Vortragenden aus dem Gesundheitsbereich

Die ersten Buchungen sind eingegangen:
  1. Erfrage mögliche körperliche Beschwerden.
  2. Alle Teilnehmer nach Lieblingsduftölen und No-Go Duftölen fragen. (besondere Vorsicht bei Schwangeren!!!)
Über welche Eigenschaften eine Yoga-Einheit verfügen sollte:
  1. Mitfühlend= erfragen der Bedürfnisse der Teilnehmer*in
  2. Kreativ= freie Gestaltungsmöglichkeit
  3. Spontan= Mitten in der Yoga-Einheit bemerkst du die folgenden Übungen passen nicht zu deiner Übungsgruppe. Was tun? Gehe immer auf deine Teilnehmer*in ein. Dir ist es immer möglich spontan die Übungen zu ändern. Es wird niemand bemerken.
  4. Ganzheitlich= Atem, Körperübungen, Meditationsübungen, Ernährung und Fachwissen einbauen
Der Grundaufbau einer Yoga-Einheit unterteilt sich in zwei Hauptgruppen:

Anfänger
  • Atmung: Die Atmung immer bei Anfänger fließen lassen. Normale Ein- u. Ausatmung ohne ansagen. Anfänger sind noch so auf die Körperübungen fixiert. Das Einbringen der Atmung verwirrt sie nur. 
  • Körper: immer körperliche Beschwerden erfragen
Fortschreitende
  • Atmung: Die Teilnehmer*in durch ansagen der Ein- u. Ausatmung anleiten.
  • Körper: immer körperliche Beschwerden u. Vorerfahrung erfragen
Für beide Gruppen gilt, das Vermitteln von Fachwissen während des Unterrichts ist sehr wichtig. Bleib immer authentisch. Gib nur weiter was du gelernt und erfahren hast. Deine Teilnehmer*innen fühlen dadurch bei dir in guten Händen.

Zusammenfassend gibt es hier 5 hilfreiche Tipps für deine Yoga-Einheit:
  1. Bleibe du selbst
  2. Gib nur das weiter, was du selbst erfahren hast.
  3. Geh auf deine Teilnehmer ein.
  4. Plane nicht zu viel. Gehe immer Schritt für Schritt vor.
  5. Erwarte nichts - höre auf perfekt sein zu wollen.