Nebenberuf Yogalehrer*in in Österreich: "5 Vorteile"

Am Anfang stellt sich immer die Frage, ob du neben einem Angestelltenverhältnis mit Yoga zu unterrichten beginnst oder gleich hauptberuflich startest.

Wir stellen dir hier 5 Vorteile vor, nebenberuflich als Yogalehrer*in in Österreich zu starten. 


Nebenberuf Yogalehrer*in in Österreich: "5 Vorteile"

  1. Kundengewinnung
  2. Versicherung 
  3. Steuern
  4. Geregeltes Einkommen
  5. Geringe Kosten

1. Kundengewinnung
Am Beginn deiner Selbstständigkeit gestaltet sich die Kundengewinnung noch als Herausforderung. Nebenberuflich in deine Selbstständigkeit zu starten, nimmt dir den Druck eine gewisse Anzahl an Kunden zu benötigen, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

2. Versicherung
Als Kleinunternehmer ist es möglich dich von der Pflichtversicherung unter bestimmten Voraussetzungen befreien zu lassen bei der SVA für Selbstständige in Österreich. Nähere Infos findest du hier: Ausnahme Pflichtversicherung

Die Geringfügigkeitsgrenze geht bis zu einem monatlichen Beitrag von 475,86 Euro. Überschreitest du diese Grenze musst du dies der Sozialversicherung für Selbstständige melden. Die Grenze ist unabhängig von einer haupt- oder nebenberuflichen Tätigkeit als Yogalehrer.

3. Steuern
Du unterliegst als natürliche Person der Einkommensteuer. 
Die Einkommenssteuersätze (Stand 2020) sind:
  • bis 11.000 Euro Einkommen = 0 %
  • über 11.000 bis 18.000 Euro Einkommen = 25 %
  • über 18.000 bis 31.000 Euro Einkommen = 35 %
  • über 31.000 bis 60.000 Euro Einkommen = 42 %
  • über 60.000 bis 90.000 Euro Einkommen = 48 %
  • über 90.000 bis 1.000.000 Euro Einkommen = 50 %
  • über 1.000.000 Euro Einkommen = 55 %
Bei der Steuerberechnung werden die Gesamten Einkünfte aus
deinem Dienstverhältnis z. B.    26.000 Euro
+
Einkünfte als Yogalehrer*in z. B. 3.000 Euro
zusammengezählt.

Die 3000 Euro aus deiner selbstständigen Tätigkeit sind mit 35 % zu berechnen (3000 + 35 %).


Bis zu einem Veranlagungsfreibetrag von 730 Euro aus deiner selbstständigen Tätigkeit 
ist es dir möglich steuerfrei zu bleiben.

4. Geregeltes Einkommen
Vor deiner Selbstständigkeit stelle dir Businessplan zusammen. Damit siehst du welche Fixkosten auf dich zukommen. Durch ein Dienstverhältnis fällt es dir leichter deine Fixkosten (privat und beruflich) zu bewältigen. Der Alltag ist entspannter für dich.

5. Geringe Kosten
Durch das geregelte Einkommen halten sich deine tatsächlichen Kosten gering. Am Anfang können die monatlichen Kosten ein großes Loch in deine Geldbörse reißen. Es ist für dich leichter und entspannter alles in langsamen Schritten aufzubauen. Finanzielle Ängste verursachen nur unnötigen Stress.

Wichtige Info:
Informiere immer deinen Arbeitgeber*in über deine nebenberufliche Tätigkeit.